Einfachheitshalber wird in diesem Blatt auf die männlichen Formen „Kursteilnehmer“, „er“ usw. verzichtet und stattdessen „Kursteilnehmerin“, „sie“ usw. als Oberbegriff verwendet.
1. Kursort: Kultur Zentrum „Obere Mühle“, Oberdorfstrasse 15, 8600 Dübendorf, im Dachgeschoss im Mehrzwecksaal. Jeden Dienstag 19.30-20.30 Uhr. Das Zentrum ist in der unmittelbaren Nähe der Badeanlage.
2. Der Preis des Unterrichtes ist quartalsweise zu bezahlen und variiert von Quartal zu Quartal, je nachdem wie viele Stunden in das entsprechende Quartal fallen. Siehe Zettel : „Stundenplan und Preise“.
3. Jede Teilnehmerin bekommt für das Kursgeld des nächstfolgenden Quartals eine Rechnung, diese ist im voraus per Einzahlungsschein zu bezahlen. Lehrlinge, Schüler, Studenten: 10% Rabatt.
4. Beginnt die Kursteilnehmerin in einem angefangenen Quartal, bezahlt sie nur die restlichen Stunden.
5. Für Neu-Einsteiger: wenn die Teilnehmerin nur einen oder zwei Monate den Unterricht besuchen möchte, wird eine Rechnung nur für diese Zeit erstellt. Eine Probestunde kostet CHF 25.-. Wenn nach der Probestunde der Interessent den Kurs nicht besuchen möchte, ist die Probestunde kostenlos.
6. Im Sommer ist der Yogaunterricht für fünf Wochen eingestellt (Schulferien). In den Sport-, Frühlings- und Herbstferien wird der Unterricht weiter geführt. Die Kursteilnehmerin ist gebeten, ihre Ferien-Absenzen im voraus schriftlich bekannt zu geben, so dann werden sie entweder im nächsten Quartal angerechnet oder das Geld zurückerstattet. Zwingende berufliche Ausfälle werden nur angerechnet wenn sie im voraus schriftlich mitgeteilt werden.
7. Andere versäumte Lektionen, unabhängig wie viele und aus welchen Gründen sind nicht entschädigungs-pflichtig.
8. Ist der Kursleiter abwesend wegen Krankheit, Weiterbildung, Ferien oder anderer Gründe, wird die entsprechende Lektion entweder im nächsten Quartal angerechnet oder das Geld zurückerstattet.
9. Der Austritt: durch Kündigung auf Ende des nachfolgenden Monats (nicht im letzten Moment). Erfolgt der Austritt unangemeldet oder die Kündigung verspätet, wird das Kursgeld für den betreffenden Monat geschuldet und in Rechnung gestellt. (Die Kursteilnehmerin hat das Recht diese Stunden später, auch einzeln nachzuholen).
10. Mit der Entgegennahme dieser Hinweiseerkennt sie die Kursteilnehmerin an.
Wenn Sie nervös oder abgespannt sind, Mühe haben, sich zu konzentrieren, wenn die Lust zu allem fehlt: Yoga hilft. Diese alte indische Kunst, seinen Körper zu beherrschen, ist ein komplettes Anti-Stress Programm.
Mit unseren Sportarten hat Yoga nichts zu tun. Die Asanas (Körperübungen) bestehen aus einfachen zusammenziehenden und streckenden Stellungen , die die Blutzirkulation anregen, Nervenspannungen lösen, die Beweglichkeit der Gelenke und der Wirbelsäule erhalten, den Alterungsprozess verlangsamen und die Drüsentätigkeit harmonisieren. Es ist falsch zu glauben, man müsse die Beweglichkeit eines Zirkusakrobaten besitzen, um Asanas auszuüben.
Asanas sind leicht zu erlernen, und der Neuling verzeichnet vollen Erfolg, wenn er sie entsprechend seinen Fähigkeiten best möglichst durchführt. Asanas unterscheiden sich von konventionellen anderen Übungen hauptsächlich in zwei Punkten:
1. Asanas ermüden einen Menschen nie: Die Stellungen sind entspannend, man verspürt danach einen Zuwachs an Energie. Jede Anwendung von Zwang, um die Übungen perfekter zu gestalten, soll vermieden werden.
2. Asanas sind wissenschaftlich aufgebaute Übungen: Sie zielen nicht auf Muskelaufbau ab, sondern harmonisieren das gesamte Organ- und Drüsensystem und beheben dabei viele körperliche Leiden.
Asanas kann man morgens praktizieren, um den Tag mit verstärkter Energie zu beginnen oder nach der Arbeit zur Entspannung und um den ermüdeten Körper wieder „aufzuladen
Was kann durch Yoga erreicht werden
Sich selbst erkennen, tieferes Verständnis für andere, geistige und physische Entspannung, verstärkte Konzentration und geistige Beweglichkeit, körperliche Gesundheit und Kraft, längeres Leben, die Fähigkeit, Energien höheren Bewusstseinszentren zuzuleiten und dadurch konstruktiver zu werden. Durch die bewusstseinsmässige und körperliche Kräftigung fällt es leichter, von Zigaretten, Alkohol, Drogen und anderen Dingen loszukommen.
Yoga für psychische Erneuerung
Da setzt man sich nicht nur für die physische Erneuerung, sondern auch für eine psychische ein. Die Vorstellungsübungen und geistige Beweglichkeit ist das Hauptmittel dies zu erreichen. Diese Übungen regen und entwickeln die regenerierende und heilende Kraft des eigenen Vorstellungsvermögens an. Dadurch wird man selbstzufrieden und entspannter.
Regelmässig ausgeführte Übungen fördern nicht nur den Reifeprozess der menschlichen Persönlichkeit, sondern sie führen uns zu unserem eigenen Selbst. Durch Meditation entwickelt sich der Mensch von innen her, also nicht über den Intellekt oder die Logik.
Diszipliniert ausgeführtes Üben regt brachliegende Zellen im Gehirn an. Die Tätigkeit der Zellen im Körper wird verstärkt, und das durch die Meditation erweiterte Bewusstsein breitet sich spürbar in Form von Energieströmen, über das Gehirn in den Körper, aus. Diese Energieströme fliessen in den tiefsten Schichten unseres Unbewussten, in jenen Schichten also, die wir mit unserem Willen niemals erreichen können. Die so hervorgerufenen körperlichen und seelischen Veränderungen werden allmählich auch vom Wachbewusstsein aufgenommen, was der Mensch dann als Freude, Kraft und innere Befreiung empfindet.
Unter anderem ist auch das harmonische Zusammenspiel der fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther, im menschlichen Körper für die Gesundheit mitverantwortlich. Das erfassen der „feinen“ Schwingungen fördert nicht nur die Intuition; es befähigt uns auch eine feinere hochtourige Schwingungszahl erfühlen und erleben zu lernen. Die feinere Schwingungszahl ist gleich der Umwandlung einer Kraft in eine andere.
Durch Yoga und Vorstellungsübungen können körperliche und seelische Störfelder umgewandelt werden, was sich immer auf unser gesamtes Wohlbefinden positiv auswirkt. Verstärkte Konzentration und geistige Beweglichkeit erlauben also, Energien höheren Bewusstseinszentren zuzuleiten und dadurch konstruktiver zu werden.
Empfehlungen für Neu-Beginner im Yogakurs
1. Achten Sie darauf, dass Sie Kleider tragen, die Sie in der Taille nicht einengen. 2. Nehmen Sie Ihre eigene Übungsmatte oder eine kleine Decke mit. 3. Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit vollem Magen praktizieren. Bis zu zwei Stunden vor den Asanas (Yogaübungen) können Sie eine leichte Mahlzeit einnehmen. 4. Nach den Asanas sollten Sie für 5 bis 10 Min. weder essen noch trinken. 5. Nach den Asanas sich für einige Minuten ausruhen. 6. Frauen sollten während der Menstruation auf ihr Gefühl und befinden achten ob und welche Asanas sie ausführen möchten, dasselbe gilt für Asanas während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Oft können Asanas mit einigen Variationen bis zum letzten Monat ausgeführt werden. Wichtig ist, nichts zu forcieren und auf die Zeichen des Körpers zu achten. 7. Es ist vorteilhaft, in einem gut durchgelüfteten und ruhigen Raum zu üben (ohne Durchzug). 8. Sie profitieren mehr von den Asanas, wenn Sie sich vor und nach der Lektion nicht beeilen müssen. 9. Es ist gut, wenn Sie nach den Asanas die Möglichkeit haben an einem ruhigen Ort in der Natur spazieren zu gehen. Bewusst nicht viel reden und etwas gesammelt bleiben. 10. Wenn Sie körperliche Leiden haben, teilen Sie mir diese bitte mit. 11. Wenn ich nichts anderes erwähne, sollten Sie immer durch die Nase ein- und ausatmen. 12. Rauch sollte so weit wie möglich vermieden werden. Auch von einer gesunden Ernährung und wenig Fleischkonsum haben Sie viel zu profitieren.